WeltWirken

 

Petra Houdelet

MittwochsMeditation 08.01.2020

 

Herzlich willkommen liebe Freunde,  seid alle herzlich willkommen.

 

Dank euch allen für euer Dasein. Ich habe schöne Dankesworte erhalten, in denen stets der Dank der Gemeinschaft gilt. Es wird von vielen die innige Verbundenheit untereinander gefühlt und erlebt, wirklich das Licht füreinander zu sein, auch in Einzelbegegnungen durch einen Blick derer, die mit Bild anwesend sind oder einer Empfindung im Wissen des Namens -immer begegnet sich das Eine ICH, berührt sich, fühlt sich, ohne Zutun, einfach im Dasein.

 

Lasst uns dankbar sein für unser Miteinander, für die geistige Verbundenheit hier im unendlichen Raum des einen Bewusstseins, das nichts als reine Liebe in sich trägt.

 

Lasst uns in der Stille unseres Daseins einfach ruhen, einfach im Sein, ruhe in deinem Sein, mehr gibt es nicht zu tun. ICH ruhe in meinem Sein und lasse der Stille allen Raum. Stille ist trotz der Gedanken oder Empfindungen die aufsteigen, sei nicht beunruhigt, Stille nimmt alles für dich ein, sie ist das Geschehen, ruhe in der Stille deines Seins, des Geborgenseins. 

 

Stille

 

Dankeschön.

 

Nun lasst uns wieder Einsicht gewinnen in die Vollkommenheit, die einzige Wirklichkeit unseres Daseins und die Welt entdecken, wie sie ist, ohne Anschein von Trennung. Durch offenes Hören, Lauschen, lassen wir die Lebendigkeit der Worte in uns wirken, wir lauschen immer wieder dem Geschehen der Stille, fühlen die Bewegung, die Empfindung, die sich auf vielfältigste Weise äussert. Ganz zart und fein, oder klar und kraftvoll. Immer ist dies die Gnade, die unser Genüge ist, unsere Fülle, es ist die Berührung von Geist und Leben in Einem  —   Erleuchtung die sich selbst erleuchtet. 

 

Lasst uns wieder erinnern, dass unser Herz nicht persönlich, nicht physisch ist -es ist das kosmische Herz, das Christusherz. In unserem Herzen finden wir das Leben und erkennen, fühlen, dass wir Eins sind. Wir sind alle das Eine und dieses Eine ist Leben, in unendlicher Vielfalt. Ein Paradies erleuchteten Seins, die Sichtbarkeit und Wirksamkeit, die Erfüllung eines jeden Wunsches. 

 

Lasst uns unsere wahre Ich-Identität, Christus, anerkennen. 

Ja, ICH bin, oder Ja, Christus ist mein Sein und zu dieser Wahrheit stehe ich, diese Wahrheit liebe ich — still und heilig. 

 

In dieser Liebe, in diesem Sein erkennen wir, dass das Paradies nie verloren ging, außer in unserem Denken.

 

In der Stille unseres Herzens finden wir diesen Daseinszustand, diesen wundervollen Ort der tiefen Geborgenheit, der alles in sich birgt: Daseinsfreude und Faszination, Leben, ausgestattet mit allumfassendem Wissen, der Christus-Weisheit. 

 

Es ist die Allintelligenz die das ganze Universum in seiner Vollkommenheit ausmacht und erhellt; überall, wo wir hinschauen zeugt eine unendliche Intelligenz. Und all dies was wir hier wahrnehmen, ist nur ein winziger Bruchteil. Alles was wir irdisch beobachten ist unendlich viel mehr, die unendliche Fähigkeit der Intelligenz, der Liebe, der Freude, der Faszination des Lebens. Alles ist sich selbst bewusst, sich selbst erleuchtend, alles weiß, dass es selbstvollkommen ist.

 

Lasst uns diese Wahrheit fühlen —  alles weiß, dass es selbstvollkommen ist. Dein Bewusstsein weiß, dass es vollkommen ist. Und so wie unser Herz die Christusliebe ist, bedingungslos liebend und unendlich frei, ist unser Verstand die Christusweißheit, unendlich, allwissend, nie persönlich, von Bildung oder Status abhängig oder geprägt. Alles Wissen fließt aus der Allwissenheit, der Allintelligenz in unser Erfahren. Das Verständnis selbst geschieht im Erfahren.

 

So steht immer das Allwissen zur Verfügung, wir müssen niemals nachdenken, um Antworten zu finden, sondern still sein und hören, genau da fließt der Eine Geist des Vaters oder der Christusgeist hervor als alles, was du in dieser Stunde individuell und ganz einzigartig benötigst und in der nächsten Stunde für die nächsten Stunden. Es ist der Christusgeist, der unsere eigene Erfüllung ist, wir leben davon.

 

Lasst uns unser Sein in Christus aufrechterhalten, der Gemeinschaft mit Christus, dem ICH unseres Seins, so ist Christus allein wirksam, in unseren Herzen, in unserem Geist, in unserem Handeln,  vollkommen.

 

Lasst diese Präsenz des Vollkommenen kommen,  —  sei still,  —  sie kommt, ganz leise. 

 

Sei einfach wach.

 

In Freude.

 

Meist kommt sie, wenn du es nicht erwartest, einfach gelöst und frei bist. Wir erleben es oft im ungezwungenen Miteinander, ganz einfach im Beisammensein und Ausführen dessen, was gerade ansteht, immer in innerer Offenheit und Bereitschaft der Liebe des Einen, der kindlichen Wachheit und Entdeckerfreude.

 

Indem du angstfrei bist wie ein Kind, findest du dich an dem Ort, an dem du immer warst, der aber vergessen zu sein schien.

 

Meist werden wir von den Umständen getrieben still zu sein, immer tiefer in die Stille des Seins einzudringen  —  und dann sehen wir für denjenigen, der seinen ursprünglichen und einzigen, wahren Zustand des Seins aus den Augen verloren hat, der sich menschlich nennt und seinen Lebensunterhalt zu verdienen versucht, welcher das Leben zum Funktionieren zu bringen scheint, in der Stille unseres Seins, sein lichterfülltes Sein, unversehrt und vollkommen, das lebendige Leben selbst, wie es den Nebel der Trennung zerreisst und hervortritt wie aus dem Nichts.

 

Die schwierigen Begegnungen und Situationen dauern nur solange wie sie brauchen, so wie das winzige Sandkorn, das sich in einer Austernschale festsetzt, die Auster so lange irritiert, bis etwas Neues beginnen muß: ein Sekret, das die Perle erzeugt. Wenn du bereit bist für das Neue, verlassen dich die Schwierigkeiten in deiner Erfahrung, in der Stille und Übergabe in Christus, indem wir ganz in IHN eingehen und in der Stille Seines Herzens ruhen, geht neues Leben hervor. 

 

Ich möchte etwas teilen, was eine Freundin schrieb: „Ich wollte dir nur mal kurz erzählen, es hat sich eine gute Lösung gefunden, danke, dass du mir gesagt hast, dass es für mich wichtig ist, immer wieder in die Ruhe zu kommen, immer wieder die Ruhe in Christus aufzusuchen und so aufrechtzuerhalten und nur daraus zu handeln und mich zu bewegen und dass Christus immer nur in dem Moment wirkt. Danke, das hat mir sehr geholfen. Seit dem gelingt es mir immer besser. Ich merke es geht wirklich nur so. Alles andere würde auf kurz oder lang im Nervenzusammenbruch landen. Nun, das vergessen wir schnell. Also es gelingt immer besser. Nun hat sich seit gestern eine neue Lösung gefunden. Der Weg ist frei, ich finde ruhe. Es fühlt sich alles gut und richtig an. Dir habe ich gestern eine kleine Post zugesendet. Ich habe mich hingesetzt und gemalt und in dem kleinen Drachen, der entstanden ist, habe ich den Mut entdeckt, der die Angst vertrieben hat, er ist für mich der Künder von einem neuen Zeitalter. Er kommt aus der Unendlichkeit und trägt die Fackel des neuen Bewusstseins. Aus seinen reinigenden Flammen entsteht das Neue Jerusalem, ein neuer Himmel und eine neue Erde, in der wir aus der Freude und ohne Angst leben.“

Danke fürs Teilen-dürfen.

 

Ihr seht es gehört Mut dazu, Mut, wirklich alles zu übergeben. Wer sein Sein in Christus aufrechterhält, dem ICH unseres Seins, lässt Christus wirksam sein in seinem Bewusstsein, welches das eine Bewusstsein ist. Wer Christus liebt, der liebt die ganze Menschheit und so ist das Anliegen eines jeden Menschen unser Anliegen. Jeder ist für jeden da, es gibt uns nur als Ganzheit. Keiner geht verloren.

 

Nachdem Jesus Christus auf dem Berg der Verklärung die unkörperliche Sichtbarkeit offenbarte, ging er hinab ins Tal, um das Wesen des Irrtums überall zu erkennen, nämlich was der Irrtum ist - Irrtum eben. Eigentlich ist dies das Bergerlebnis.  

 

Unsere individuelle, selbstlose Erfüllung ist selbst unsere Welt oder universelle Erfüllung.  

 

Selbstlos und universell sind ein und das Gleiche. 

 

Indem wir uns selbstlos der Gegenwart Gottes oder Christus als und für alle widmen, entdecken wir reichliches Erfüllt-sein und wie nebenbei lösen sich die eigenen Begrenzungen auf.

 

Wir wissen aus gemeinsamer Meditation mit Paul und auch aus einem unserer Mittwochstreffen, wie sich während dieser große Katastrophen unmittelbar abgeschwächt, abgewendet haben oder einfach in sich zusammengefallen sind. Joel saß oft mit kleinen Gruppen Stunden oder Nächte, um in dieser Weltarbeit tätig zu sein. Es ist nun gestern das Geschehen in Australien an uns herangetragen worden: Die Zerstörung und die verheerenden Folgen für Einwohner, Tiere und Natur durch die Brände. Kinder und Jugendliche haben zum weltweiten Gebet aufgerufen. Jeder betet im Maß seines Verständnisses, jedoch immer aus seinem offenen und reinen Herzen.

 

Lasst uns gemeinsam Wirken,  nicht um den Anschein zu verändern, sondern  um die Vollkommenheit des Geistes und ihre kosmische Ordnung als einzige Wirklichkeit anzuerkennen.

 

Wir hören einige Worte und werden dann in der Stille unseres Seins dem Gottgeschehen lauschen.

 

Lass dich nicht verwirren wenn Gedanken aufsteigen, führe deine Aufmerksamkeit immer wieder sanft in die Stille deines Seins und vertraue in Liebe und Dank des ErhörtSeins.

 

Lasst uns der Einheit Gottes, der Einheit aller Wesen und Dinge bewusst gewahr sein.

 

Vollkommenheit ist unser einziges Sein.

 

Nichts in unserem ganzen All kann der AllLiebe und Allmacht Gottes widerstehen.

 

Nichts kann sich untereinander beschädigen.

 

Lasst uns in der Stille unseres Herzens das EinsSein lieben. 

Das EinSein aller Wesen und Dinge.

 

Christus ist die Unversehrtheit, die geistige Wirklichkeit eines jeden Wesens und Dinges. 

Kein Tier, kein Mensch, keine Pflanze kann je beschädigt werden, auch wenn der Anschein es vorgibt.

 

Lasst uns den Schleier der Trennung zerreissen und die Wirklichkeit schauen, das vollkommene geistige Reich, das Reich der Stille und des Lichtes.

 

Alles ist geboren aus dem Geist, ewig sich erhaltend.

 

Lasst uns diese Wahrheit lieben und der Stille unseres Herzens lauschen …

 

Stille

 

Unser Bewusstsein ist sich keiner Trennung bewusst.

 

Unser Herz fühlt EIN-SEIN.

 

Lasst den materiellen Sinn und alle mentalen Gedanken fallen und erkenne einzig diese geistige Wirklichkeit: 

— Das All-Bewusstsein — Vater — Sohn — und Heiliger Geist —

als Dein Christus-Dasein an und das eines jeden.

 

Wir erhalten unser Sein in ihm aufrecht und wissen, dass Christus die Mitte und das Wesen einer jeden Erscheinungsform ist, eines jeden Menschen, eines jeden Tieres. 

 

Halten wir Gemeinschaft mit dem unsichtbaren Geist, dem Christus des Friedens, der Freude und der Liebe. 

 

Im Gewahrsein des Christus sind alle Übel im menschlichen Bewusstsein aufgehoben.

 

Gottes Friede erfülle die Erde.

 

Der Friede aller Wesen.

 

Danke von Herzen für dieses hingebungsvolle Wirken. 

 

Lasst uns immer wieder in unseren Meditationen diese Arbeit tun. Des Vaters Wirken geschieht durch dich. Der Vater wirkt und ICH wirke auch. 

 

Wir werden immer wieder in unseren Treffen diese Arbeit tun, ganz in unserer Weise, der Einen Weise, der Einen Sicht und der Einen Wirksamkeit.

Wann immer ihr Fragen dazu habt oder Anliegen, schreibt es mir bitte. 

 

Wir sehen uns hier wieder in zwei Wochen. 

 

Ich bin immer mit Euch und Ihr mit mir, das ist mir große Freude und Ehre, denn ihr alle seid mir des Himmels. 

 

In Dank und ewiger Liebe und Freude unseres Miteinanders, unseres Einsseins mit allen Wesen und Dinge, welch Freude, welch Gnade.

 

Danke.