Denken und Fühlen des EINEN

 

Petra Houdelet

MittwochsMeditation 22.01.2020 

 

Hallo, guten Abend liebe Freunde, Welcome!

 

Herzlich Willkommen im Einen Sein, so schön, dass ihr alle da seid, im Raum der Herzensklarheit und Liebe. Hört, wie er schon am Morgen spürbar war und eben unendlich ist, gelöst von den begrenzten Auffassungen von Zeit und Raum.

 

Ich möchte euch eine Nachricht vorlesen, die mich heute morgen erreichte, denn sie gilt euch, uns allen.

 

„Liebe Petra, ich wollte Dir Bescheid sagen, ich kann heute Abend nicht an der Meditation teilnehmen. Wir müssen heute nachmittag zu einem Tag der offenen Tür uns weiterführende Schulen anschauen und das geht bis 19.30 Uhr und mein Sohn schreibt morgen auch noch einen Test, aber - es ist ganz merkwürdig, nachdem es mir gestern mal wieder gar nicht gut ging, fühl ich heute morgen auf einmal wieder wohltuende Klarheit, Ruhe und Gelassenheit in mir. Es ist merkwürdig ich fühle jetzt schon den Raum der Klarheit, in den wir uns zur Meditation zusammen finden, als wäre der Raum der Klarheit jetzt schon da und ich spüre ihn als eine Stärke und Ausstrahlung als etwas wunderschönes. Das ist alles Liebe, alle Güte und alle Wahrheit darin, so unbeschreiblich, dass mir vor Rührung die Tränen kommen, dass dies wahr und ganz real ist diese höchste Wahrheit, Klarheit, Liebe und Güte wirklich ist. Es ist für mich gerade eine Zeit großer Belastungen, aber deine Worte der letzten SMS helfen mir durch die Zeit zu kommen. Wenn ich manchmal wieder verzagen wollte, rief ich sie mir in Erinnerung und sie helfen mir immer wieder zur Freude, Schwung und Zuversicht zu finden, danke. Ich bin geistig mit euch bei der Meditation und ich bilde mir ein, auch die Anwesenheit der anderen zu fühlen im Raum der Klarheit. Ich bin unendlich dankbar für die Gemeinschaft ich fühle heute morgen sehr unser aller bewusstes Einsein in Christus, unendliche Dankbarkeit.“

 

Lasst uns in den ersten Minuten einfach in dieser Freude des Zusammenseins hier verweilen, die innere Einheit spüren, das Eine Sein, das vollkommene Sein, — einfach in dem reinen Dasein. Mindestens einer weiß, dass dieses Dasein, dein Dasein vollkommen ist und dieser Eine ist der Eine oder das Eine, das ICH von dir, welches deine Vollkommenheit weiß und ist und fortwährend bekundet,  einfach durch dein Dasein.

 

Stille

 

In diesem Raum der Herzensklarheit und Liebe befinden wir uns immer. Dass es immer öfter bemerkt wird ist eine große Freude und Erfüllung. Besonders während der Reisen, der Seminare oder einfach im Zusammensein mit „Unseres Gleichen“, und jeder ist Unseres Gleichen, fühlen wir uns so erfüllt, was jeder aus Seinem Gleichen, Seinem Leben zu geben hat  —  jeder, denn was wir geben, das sind wir und all Jenes ist eben Geist und Wahrheit, unendlich. 

 

So haben wir auch in Hamburg und in jeder weiteren Begegnung diese Klarheit, diesen Raum der Erkenntnis und Offenbarung erfahren und fühlen uns unendlich bereichert, vor allem dadurch, weil ihr alle dabei ward. Weil wir uns stets in dieser Einheit und Klarheit befinden. All diese Offenbarungen sind tatsächlich die Eine Offenbarung,  die sich ständig aus Stille, dem Allbewusstsein als und in das individuelle Bewusstsein ergießt, hinein liebt als pures Leben, pures Glück. Diese werden nie einem Einzelnen zuteil und geschehen absolut bedingungslos, alles erfüllend ganz und gar. 

Sei mit dieser Wahrheit. 

 

Es ist kosmisches Geschehen, welches sich universell ergießt, formt, erfährt, wo diesem Raum der Herzensklarheit nichts vorgestellt ist, nichts verblendet, frei von persönlichen Standpunkten und Interpretationen. Im Raum der Klarheit lebt Selbstlosigkeit und es wird bemerkt und zwar von unendlich vielen gleichzeitig, welches immer Eines ist. Zu glauben, dass Offenbarung Einem in besonderer Weise geschieht und einem anderen noch vorenthalten ist, ist Unglaube, erhöht oder erniedrigt, sich selbst und stirbt, oft schmerzlich. Und dies ist der einzige Schmerz, der allen Schmerz ausmacht, der sich im Körperkonzept der Unkenntnis festgesetzt hat. Es ist der Schmerz der Trennung, der nicht mehr auszuhalten ist. 

 

Zu glauben, von sich selbst oder anderen, was immer das Gleiche ist, dass Wahrheit nur mental gedacht sei, vom Intellekt verstanden oder nicht verstanden sei, ist eben solcher Unglaube und hebt sich in der einen Erkenntnis auf: Gott IST und dieses IST ist das ICH von dir, von mir und einem jeden und allem, das ewig, erleuchtete, unsterbliche, selbstvollkommene ICH-Sein und daneben ist kein anderes.

 

ICH ist Wissen, geschehend als reines Denken. 

 

Denken ist die Aktivität der Allwissenheit,  —  etwas anderes ist nicht anwesend  —  täuscht also nur Trennung vor. Es gibt kein von Gott, vom Vaterdenker oder Vaterverstand getrenntes Denken, getrenntes Denkvermögen oder Sprechvermögen. Und so kam diese Erkenntnis auch am Samstag ganz lebendig und erleuchtend für alle als jemand sagte: „Ich liebe das Denken! Wie schön ist denn das?“ Da ist keiner mehr der interpretiert richtig oder falsch gedacht oder „nur gedacht“ sei zu wenig oder es sei nur mental gedacht. Die Liebe des Denkens schaltet jede Interpretation ab. Und jeder unwissender Gedanke ist schon berichtigt.  Es ist die Reinheit des Denkens, die Reinheit des einen Verstandes, der es liebt sich in unzählige Gedanken zu denken, die alle die Erfüllung des Einen Gottgedankens sind. Und welch Wunder, es tritt Stille ein, wache Stille, der Bewerter ist verschwunden. Der Gedanke der sich ewig fortsetzt - aus Liebe - ist unermesslich, in unermesslicher Weite und Faszination des Alldenkens. 

 

Jeder noch so unscheinbarer Gedanke, bezeugt stets den einen großen Denker, den Allverstand oder Alldank-Denker. Selbst der Gedanke zum Tee kochen Wasser aufzustellen ist der eine Gedanke. 

 

Liebe es zu denken und siehe  —  welch Intelligenz du bist  —  Allintelligenz ist dein Sein. 

 

Stille

 

Das Wunder der Allintelligenz, der kosmischen Unendlichkeit eröffnete sich gestern einer Freundin beim Schneiden einer Tomate. Sie geriet in totale Faszination, als sie die Farbe und die Form der Tomate bestaunte und das Streuen des Salzes auf die Tomate. Welch Wunder! 

Diese Faszination beim Schauen des Namens wird immer öfter erlebt und nun wissen wir warum. Alles ist benanntes Glück, sich selbst bekennend. Nun, jeder Gedanke, jedes Wort vor oder hinter der Interpretation von richtig und falsch ist rein und vollkommen, wahr und sich ewig erfüllend. 

 

Die unwissende Interpretation von richtig und falsch kann nichts trüben. 

 

Liebe das Denken als das was es ist — Allintelligenz und die Liebe der Allintelligenz zu sich selbst antwortet.

 

Lasst uns in Stille der Vollkommenheit unseres Seins ruhen, dem Urgrund. Er ist stilles, lebendiges Geschehen, lasst uns einfach bemerken, dass Stille IST.

 

Ruhe in Stille und sei einfach nur gewiss — und du bist dir gewiss —  denn das ICH von dir IST Stille und Stille weiß und fühlt die Regung. 

 

Während der Stille geschieht eine Bewegung, eine Regung oder Erregung, Lebendigkeit, Fühlen. 

 

Sei still und wisse!

 

Sei still und fühle!

 

Stille

 

Reines Fühlen ist Liebe.

 

Wie reines Denken Allwissenheit ist, ist Fühlen frei von Interpretation  — Liebe.

Um zu Fühlen muss es Liebe sein.

 

Liebe ist Fühlen.

 

Fühlen ist Körper.

 

Körper ist Fühlen, unbegrenzt und ungetrennt.

 

So wie Allwissenheit alles Denken erfüllt, erfüllt AllLiebe alles Fühlen.

 

Nimmst du irgend eine Regung deines Körpers war, ist es Liebe, die fühlt, Liebe die wahrnimmt. Es spielt keine Rolle ob die Regung als gut oder schlecht, als Schmerz oder Wohlgefühl interpretiert wird. Reine Liebe ist vor der Interpretation. 

 

ICH Liebe ist unberührt, 

ICH Liebe fließt in den Körper. 

ICH Liebe ist der Köper — das Fühlen des Körpers — die Sichtbarkeit des Körpers.

 

Stille

 

Wir lieben uns in die Welt, in die Sichtbarkeit.

 

ICH-Liebe ist reine Liebesempfindung, in der ein jeder Körper geliebt ist. Jeder Moment der Erkenntnis beinhaltet alle und alles. 

 

Jede Empfindung von Liebe ist die ChristusLiebe unpersönlich und frei.

 

Oft wird mir gesagt und auch heute wieder: „Ich kann mich nicht lieben.“ Und ich sagte: „Ich auch nicht, doch Ich liebe.“ Ich liebe, ich kann auch sagen, ICH liebe mein Sein, aber Liebe IST mein Sein und dieses Sein ist das Sein eines Jeden. 

Es ist das Sein des Einen Bewusstseins, das ICH unseres Seins oder Christus.

 

ICH liebe es, in dieser Klarheit der Einheit Liebe zu sein. Jede Begegnung in dem einen Gedanken der Klarheit, dem einen Körper zu begegnen. Wir erleben das immer wieder, es ist als ob sich zwei Körper in einem Organismus vollkommen eins wissen und in dieser Offenheit, ein Seelenblick verweilt, weiß, liebt, IST.

 

In diesem Begegnen ist die Erkenntnis des Einen so vollkommen erfüllt, weil es 

ALL-EIN-SEIN IST, unbeschreiblich, zwei in Einem, in dem alle sind. 

 

Es gibt nichts dafür zu tun, es ist das Geschehen hier und jetzt. 

 

Stille

 

Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, denn Gott IST Liebe.

 

Allheit, Existenz, alles was IST, ist Liebe. 

 

Was hindert dich zu sagen: Ich liebe  —  und zu fühlen: Ich liebe?

 

Es ist das Erfüllendste überhaupt, das alles korrigiert.

 

Stille

 

Eins in Christus.

Lasst uns diese Wahrheit lieben, erinnern, verinnerlichen und jegliche Trennung fällt. Der Eine ist Liebe und liebt sich in die Welt, als die Welt. 

 

Stille

 

Nun, lasst uns alles einladen: kommt alle her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid   —  ICH liebe  —  ist unsere Antwort.

 

Fühle dich ganz hinein in diese Liebe, die bedingungslos ist. ICH, die Vollkommenheit von dir, liebe.

 

Fühle wie sich diese Liebe verströmt. Sei dir dieser Liebe als alle Wesen und Dinge gewiss. 

 

Was fühlt ihr was geschieht, wenn alles geliebt ist? 

 

Es ist die Liebe, die sich keiner Trennung bewusst ist. 

 

Es ist die Liebe die nie anfängt und nie aufhört.

 

Es ist die Liebe die in jedem Detail und in jedem Bereich die Vermehrung spüren lässt  — mit allem das geliebt wird, größer, weiter, tiefer, freudiger, alles beglückend.

 

Alles was ICH sehe ist Meinesgleichen, alles was ICH fühle ist Meinesgleichen, — alles was ICH BIN  —  reine Liebe, reine Güte  —  Klarheit ist Meinesgleichen.

 

Vielleicht habt ihr eine kleine Empfindung von Liebe, von Klarheit, Freisein von Schmerz, eine Frische oder Lebendigkeit, dann seid gewiss, dass dieses Licht im Moment genug ist, ausreichend. Es ist die Berührung der Gnade, die ständig fließt, fortwährend, das Allbewusstsein, dass sich fortwährend ergießt, als dein Bewusstsein, als meines, als Ganzheit allen Seins. Dieser kleine Augenblick reicht für den Moment um zu lieben und zu ehren in der Liebe zu sein, - ICH liebe - ist ausreichend. Es wirkt sich selbst durch alles Erfahren, klärt und erfüllt. 

 

Vertraue so gut es geht der Gemeinschaft der Herzensklarheit und Liebe. Immer, immer, immer seid ihr darin gewusst, geliebt, gefühlt, verkörpert. Wenn man glaubt es nicht zu fühlen, dann nur weil man eine Vorstellung hat, wie es sich anfühlen müsste, es muss sich gar nicht anfühlen, es fühlt sich selbst. ICH liebe — reicht.

 

ICH denke ist der Eine Gedanke.

 

ICH liebe ist die Eine Liebe.

 

Und siehe, alles erquickt sich, belebt sich, verkörpert sich neu. 

 

Es ist kosmisches Geschehen.

 

Und heute morgen sagte jemand, es fühlt sich an wie Weihnachten, ein ganz neues Licht, klarer und weiter denn je.

 

Lasst uns in dieser Freude, in dieser Liebe, in dieser Faszination das Abenteurer erleben. Und wo es schwierig ist, bleibt in Verbindung mit jemandem der das geistige Licht als die einzige Wirklichkeit weiß, fühlt. Folgt dem Licht in euch! 

 

Danke, danke uns allen, danke der Liebe.

 

Ich bin nächste Woche unterwegs in Österreich, ihr seid alle mit dabei. 

 

Dankeschön für die Chat-Nachricht: „Danke, es war toll,“ schreibt jemand. Danke, du bist toll, jeder ist toll, der Eine. 

 

Ich freue mich mit euch zu sein, überall, freue mich zu berichten und freue mich eure Berichte zu hören, zu teilen, Fragen zu hören. Es gibt noch unendlich viel aus der Reinheit, aus der Klarheit unserer Begegnung, die ständig stattfindet zu berichten, zu teilen. 

 

Deshalb freue ich mich bis in zwei Wochen und immer. Danke, danke, danke innig danke.