Sieben Morgenmeditationen

 

 

2.  Meditation -  Herzöffnung

 

Guten Morgen, willkommen zur zweiten Morgenmeditation.

 

Sei dir deiner Anwesenheit bewusst gewahr. Sie ist gegründet in der Einheit des Lebens, der Einheit der Gemeinschaft aller Wesen und Dinge,

 

in vollkommener kosmischer Ordnung

 

Entspanne  —  und genieße es hier zu sitzen.

 

Ich freue mich einzig über den Moment des Sitzens und der Präsenz meines Körpers.

 

Nimm wieder einige Atemzüge und sei dir des Fließens des kosmischen Atems gewahr.

 

Beim Einatmen fühlst du die Freiheit und Klarheit, im Innehalten die Stille und mit dem langsamen Ausatmen fließt die lichtvolle Präsenz tiefer in die Weite Lebendigkeit deines Körpers.

 

Stille

 

Wiederhole einige Zyklen.

 

Angespannte Bereiche entspannen sich   —  

 

lass überall den lichtvollen Atem fließen, sei dir des Fließens gewahr   —  

 

und fühle mehr und mehr die Weite und Lebendigkeit.

 

Die Substanz deines Körpers ist eine lichtklare, feine Struktur, alles in vollkommenem Zusammenspiel und Freude des Körpers.

 

Seine Substanz ist reine Intelligenz und seine Daseinsform Liebe.

 

Der Grund ist Freude, Bewegung, Vitalität.

 

Nun erforsche deinen Herzensraum, beobachte deine Stimmung. Was du auch gerade empfindest, ignoriere es nicht.

 

Nimm es in das Licht des Gewahrseins.

 

Vielleicht kennst du eine Empfindung, die immer wieder auftaucht, begrüße sie   —   mit dem Licht des Gewahrseins   —  

„kommt alle her zu mir … !“  — ob es Enttäuschung, Angst, Ärger, Scham, Sorge oder Einsamkeit ist, eine Empfindung etwas getan zu haben oder etwas versäumt zu haben. 

 

Nimm oder gib es ins Licht des Gewahrseins, ins ChristusLicht!

 

Stille

 

Erforsche deinen Herzensraum und fühle mit der Zeit wie er sich weitet, frei wird   —   frei, um der Stimme des Herzens zu lauschen   —  

 

höre tief hinein und lausche der Seele selbst.

 

Stille

 

Wie fühlt sich reine, pure, Liebe?

 

Bleibe sanft mit dieser Frage, ganz offen.

 

Wie ist die ganz pure, reine, bedingungslose Liebe aus der ich gekommen bin, diese Liebe aus der Liebe?

 

Wie schaut diese Liebe?

 

Wie liebt diese Liebe meinen Körper,  den EINEN Körper?

 

Lass diese Liebe dein ganzes Sein und Wesen erfüllen.

 

Und wie fühlt diese Liebe jenen, der mir gerade begegnet?

 

Wie liebt diese Liebe jenen, der gerade Unwesen treibt?

 

Halte immer wieder inne, halte dein kosmisches Herz offen und weit   —

 

und frage   —   wie will die Liebe jetzt gerade wirken, geben und sein?

 

So erscheint sie unmittelbar, denn sie ist deine Natur und die eines jeden, eines jeden, der deine Bewusstheit betritt, sei still, sie kommt auf einzigartige Weise,

 

sei wach, höre!

 

Höre der Stimme, die aus deinem Herzen spricht, dem kosmischen Herzen   — sich gibt.

 

Sprich mit der Liebe auf deine Weise, mit dem Innigsten deines Seins.

 

Am Ende der Meditation nimm wieder zwei, drei tiefe Atemzüge und lass die Präsenz langsam, tief in deinen Körper strömen.

 

Fühle die Weite und Lebendigkeit, die Kraft und die Freude aufzustehen und dem Tagwerk zu folgen, mit Freude im Körper   —   Sanftheit im Blick  —  und lachenden Händen.