DURCH WAHRES GEBET ZUR LEICHTIGKEIT DES GEISTES

 

MittwochsMeditation vom 13.03.2019 

 

 

Guten Abend liebe Freunde, danke für unser aller Dasein.

 

Nun bin ich wieder zurück von einer zweiwöchigen Reise mit vielen Stationen, neuen Kontakten und weiteren Einladungen an verschiedene Orte. 

 

An jedem Ort ist das Erleben unserer inneren Wirklichkeit offensichtlich. Jeder ist auf seine Weise aufgerichtet in dem einen ICH unseres selbstvollkommenen Gott-Seins, des Allguten, welches einzig als sich selbst überall erfüllt und offensichtlich ist. Und im Maße der Hingabe eines Jeden und im Beten ohne Unterlass ist das unkörperliche ICH in seinen unkörperlichen Ideen im Erfahren eines jeden Einzelnen wirksam.

 

Der wichtigste Aspekt, der auf unserer geistigen Lebensreise immer wieder gern übersehen wird, ist das Leeren, das Lösen oder Reinigen von all den Bildern der Welt,  dem Schönen und dem Unschönen, von allem was eine Wirklichkeit aus sich selbst zu haben scheint, von all dem, was wir haben oder nicht haben möchten, von all dem, was in begrenzter Zeit und begrenztem Raum erlebt wird.

 

Das einzig Wahre,  ewige Schöne  ist Gott, Geist, Wahrheit, wahres Sehen und Gesehen-werden,  zeitlos, unkörperlich.

 

Lasst in den Minuten der Stille heute uns ganz bewusst leeren, und wer die Präsenz des Reinigens, des Lösens nicht gleich spürt, der folge diesen Worten:

 

Reiner Geist durchströme mich.

Nimm alles von mir was nicht Deinesgleichen ist. 

Lass mich leer sein, leer des Bekannten, leer des Gewünschten, 

leer von gut und böse, von richtig und falsch, 

leer von dem, was in diesem Moment sein müsste oder nicht.

Lass mich einfach leer sein von allen Sinneseindrücken.

Leer sein für Dich. 

Still sein für Dich. 

Wie Du für Dich selbst bist. 

Sei Du mein Gefüllt-sein. 

Ich lasse Dich ein, Dich All-Ein.

 

Sei still und lausche ...  

Stille selbst ist das Geschehen, sei bereit.

 

Frischer Geist erscheine...

 

Spüre die Leichtigkeit des Geistes.

 

(Stille)

 

Die derzeit meist gestellte Frage ist: Wie kann ich mir fortwährend der Wahrheit gewahr sein, was kann ich tun, um ständig in der Präsenz Gottes zu sein?

 

Eine weitere Frage wurde gestellt: Wie kann ich den Anschein ignorieren, und die Erfahrung als die manifestierte, veranschaulichte und erfüllte Erfahrung erkennen?

 

Mögen die Antworten heute klar werden. Wir wollen tiefer als bisher in das Erfühlen der Botschaft kommen.

 

Es ist nicht jedem gegeben, sich mental von den Erscheinungen der Welt zu lösen und diszipliniert gelöst zu halten. Was jedoch jedem gegeben ist, ist die Hingabe des Herzens. Die Hingabe an die Liebe selbst, diese braucht nicht diszipliniert zu werden, sie liebt einfach. Sie ist in der Lage ohne Unterschied zu lieben, einfach bedingungslos. Es bedarf der Aufmerksamkeit und Hingabe nichts anderes zuzulassen.

 

Die Annahme, dass sobald hin und wieder das Eins-Sein im Erfahren offensichtlich ist, kein Leeren mehr nötig sei, ist tückisch. Leeren ist solange nötig, solange es Reaktionen auf das Gute oder Schlechte der Welt gibt. Das bedeutet, in dem wir beten ohne Unterlass und uns der Präsenz Gottes, der Leichtigkeit des Geistes, des Bewusstseins Gottes oder "Unseres Vaters" fortwährend gewahr sind, erkennen, dass dieses tatsächlich Alles ist, und in dem wir Alles als Bewusstsein lieben, ehren und offen staunen, wie es sich bekundet, erleben wir immer öfter, dass es keinen Unterschied zwischen Innen und Außen gibt und keinen Unterschied,  in dem was wir tun. 

 

Es ist das Innen, welches die sogenannte äußere Erfahrung ausmacht, stets neu. Nichts bleibt beim Alten, gar nichts, alles ist frisch, frei, ein Wirken, ein Sein, ohne Trennung, ohne Unterschied, alles was dir im Leben erscheint, erfährst du als die Gnade Gottes, als geistiges Sein, erfüllt, frei, sich gebend. 

 

Deshalb vergewissern wir uns stets zuerst wofür wir uns leeren, für das freie Sein aller Wesen und Dinge, die frei im und als das geistige Reich sind, welches bereits der Vater im Himmel IST, das freie Sein, so frei wie der Himmel, wie das Bewusstsein der Unendlichkeit. 

 

Wir können das Gebet VATER UNSER nehmen; es stellt sicher, dass wir nicht persönlich beten, sondern jeden einbeziehen. Eine umfassendere Auslegung haben wir letzten Mittwoch gehört.

 

Manchmal taucht vielleicht nur eine Zeile daraus auf und wir lassen diese in uns lebendig sein, anstatt den Gedanken, die gerade unsere Aufmerksamkeit binden. Wir lassen die Aussage der Wahrheit wirksam sein, in dem wir nichts Eigenes, keine Vorstellungen oder Wünsche mit hineinbringen. 

 

Geschieht dies, so gilt es diese wieder frei zu lassen, sich zu leeren: „DEIN WILLE GESCHEHE“ in mir - als mich - durch mich. So eine Aussage kann das frische Manna für den ganzen Tag sein. Doch es gilt diese stets aufzufrischen, innezuhalten, leer zu sein, damit sie sich auch in der nächsten Stunde offenbaren kann. 

 

Steigt eine Aussage nicht aus dem eigenen Bewusstsein auf, ist es fein etwas zu lesen und langsam zu verinnerlichen, dass das was da steht die Wirklichkeit von mir und Allem bereits ist. Wir lesen es nicht, damit wir es werden, sondern wir stimmen uns auf das ein, was wir bereits sind. Ein Satz berührt uns. Diese Berührung ist das Manna für den gesamten Tag. Bleib weiter in der Berührung, in der Leichtigkeit des Geistes,  es ist die Gnade die meine Genüge ist, die Zufriedenheit mit Gott, mit der Berührung allein, lass sie lebendig in deiner Aufmerksamkeit sein, in der nächsten Stunde.

 

Was auch immer sich darstellt, es ist tatsächlich Geist und Wahrheit, die Leichtigkeit des Geistes, Ehre allein diese und identifiziere dich nicht mit dem was zu sein scheint, halte die Berührung lebendig und lass sie deine Genüge sein - ehre allein diese und lausche.

 

Und auf diese Weise heiligen wir den Namen, denn alles was geschieht, geschieht in seinem Namen. Sein Name ist das ICH von dir, das Wahrnehmen selbst, ist die Sichtbarkeit des Bewusstseins, deines Bewusstseins. Dieses Bewusstsein ist der Vater im Himmel so auf Erden, es ist alles was uns gegeben ist, alles Erfahren, jedoch nicht wie auf Erden, sondern wie im Himmel so auf Erden - unkörperlich  -  die Leichtigkeit des geistigen Seins.  DEIN WILLE GESCHEHE, wie im Bewusstsein so im Erfahren, in mir, durch mich, als mich, so dass nichts Menschliches mehr übrig bleibt, nur noch das rein geistige Sein, unkörperlich, frei, als jedes Erfahren, welches das wahre Menschsein ausmacht.

 

(Stille)

 

So haben wir das frische Manna, das TÄGLICHE BROT, die sofortige Speise, in dem wir uns leeren, alle Schuld, alles Verkörperte, alles Unwissen vergeben, lösen, frei lassen, uns leeren und jedem der uns begegnet, vergeben. Wir lösen ihn von der Körperlichkeit, der Begrenztheit und sehen in ihm das unkörperliche, selbstvollkommene ICH, oder wissen es lebendig, ansonsten halten wir inne, lauschen der Berührung ... sie begegnet sich und erfüllt sich.

 

Und dieses gilt es von Moment zu Moment zu tun, dass wir nicht der VERSUCHUNG VERFALLEN uns oder jemanden zu begrenzen oder in Abhängigkeit bringen, in dem wir etwas wollen von Personen oder Dingen, sie bewerten oder entwerten, etwas tun was nicht dem reinen Geist entspricht, der uns lebt und führt, wenn wir leer sind und ihm lauschen.

 

(Stille)

 

In allem was uns begegnet ist stets unser Maß: Heilige ich Seinen Namen? Ehre ich Gottes ICH als die einzige Wirklichkeit, einzig als sich selbst offenbar?

 

Ist dies nicht so, leere ich mich. Ich lasse alles gehen,  leeren, leeren. 

 

Lass mich vollkommen leer sein, durchströme mich, nimm alles von mir, lass mich leer und empfänglich sein, für die frische Deines Seins.

 

Lasst uns in Unkörperlichkeit ruhen und allein deren Leichtigkeit spüren.

 

(Stille)

 

Unkörperlichkeit löst jede Situation und erlöst „VON DEM BÖSEN“, dem Gebunden-Sein, dem Unwissen, der geglaubten Körperlichkeit, Gegenständlichkeit und Materialität, so dass ICH wahrlich sehe: DEIN IST DAS REICH, das Bewusstsein der vollkommenen kosmischen Ordnung, des Einen Seins, das du bist, das jeder ist, das ICH bin. Darin ist jegliche Idee dessen was du je bedarfst, jeder reine Wunsch der Erfüllung für jeden, bevor wir danach fragen, erfüllt,  denn siehe: dein ganzes Universum ist voll des Geistes und seiner Wirklichkeit:

 

- die Unkörperlichkeit des Körpers, Vitalität und Jugendlichkeit,

- die unendliche Versorgung in jeglicher Form des Bedarfs,

- sinnhafte Aktivität, die jegliches Talent ausdrückt, welches noch ungeahnt in dir schlummert,

- ungebundene, jedoch innige Gemeinschaften, die in jedem Moment der Begegnung neu erfüllt

 sind, und

- die unendliche Schönheit und Faszination des geistigen Naturreiches.

 

UND DIE KRAFT, sich stets in Selbstvollkommenheit zu erhalten, zu bewahren, zu sein und sich als dein Erfahren und das eines jeden zu verherrlichen. 

 

IN EWIGKEIT, Unsterblichkeit an jedem Punkt, zur gleichen Zeit, ewiges Leben, sich selbst erfüllend, gebend, in bedingungsloser, ewiger Liebe  -   Jetzt   -  und deshalb -  alle Ewigkeit.

 

 AMEN. So ist es. 

 

Auf diese Weise erwachen wir in unsere Wirklichkeit, das ICH All-EIN, und sind die Antwort für alle, die Erfüllung suchen.

 

Diese Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit den Tag zu beginnen, das Gebet zu betrachten zu erfühlen und aus ihm den Tag zu erleben. Darin wird das Erfahren des Tages gegründet sein und du wirst bemerken, dass immer wieder eine Aussage aus deinem Bewusstsein aufsteigt und dich lebt, dein Erfahren übernimmt. 

 

Stets gilt es zwischendurch innezuhalten,  zu leeren, zu leeren.

 

Ich leere mich von allen Interpretationen der Personen, Gegenständen, Situationen, damit Ich all-ein, die eine unkörperliche Präsenz fühle... frischer Geist erscheine.

 

Und so lassen wir Gott, Geist mit sich selbst fortfahren, auf seine Weise.

 

Auch am Abend lösen wir uns wieder von allem Geschehen des Tages auf die gleiche Weise:

 

Ich lasse alles gehen, ich löse mich von allem was nicht der Reinheit meines Gott-Wesens entspricht, ich gebe mich ganz in die Reinheit, ganz in die Stille, geschehende Stille und ruhe, ruhe allein, all-ein für DICH,

 

damit DU sein kannst was Du bist, für DICH selbst, ICH selbst, EIN Sein.

 

Lasst uns noch einmal in dem unkörperlichen Sein, in der Leichtigkeit des Geistes ruhen und ihn allein erspüren.

 

(Stille)

 

Auf diese Weise lieben wir, dass alles Gott, alles Bewusstsein ist, das vollendete Reich. 

 

Ich liebe, dass dieses vollendete Reich durch mich und dich und jeden offenbar ist, indem wir unser Bewusstsein in Gott halten.

 

Ich liebe es, Gottes bewusst zu sein.

 

Dies bedeutet, bewusst zu sein, was ihr seid, was du bist, nicht als begrenzte Person, sondern 

das ICH von dir, das ICH von euch, das ICH von allen ist Gott.

 

ICH liebe es Gottes ICH bewusst zu sein,  als dIch.

 

Habt eine wunderbare Woche, seid bewusst was ihr seid, denn was ich bin, seid auch ihr und jeder dem ihr begegnet, dann seid ihr unendliche reich !

 

Alle Liebe, alle Freude, alle Würde unseres Daseins teile ICH mit euch, von Moment zu Moment.

 

Danke.